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In der gewerblichen Wirtschaft laufen immer mehr Prozesse ab, die mit Hochfrequenzanla- gen gestaltet werden. Desgleichen werden in schnellen Folgen Sender und Empfänger für Tele- und Kommunikationsdienste in Breitband und UMTS-Technologien verlangt und errichtet. Daher war es notwendig, sicherzustellen, daß Menschen, die sich in deren Um- gebung aufhalten, nicht durch zu hohe elektromagnetische Felder gefährdet werden. Deshalb wurden vom Arbeitsschutz, anhand der Untersuchungsergebnisse über biologi- sche Effekte elektromagnetischer Felder, "Grenzwerte" abgeleitet.

Als Grenzwerte der Exposition, die für die Berechnung eines Sicherheitsabtandes heran- gezogen werden, dienen die international anerkannten Empfehlungen der IRPA (Interna- tionale Strahlenschutzkommission) und der WHO (Weltgesundheitskommission). Diese Grenzwerte sind in Deutschland verbindlich in der 26.BImSchV festgelegt worden.

Weltweit wird immer noch in unzähligen Forschungsarbeiten der Einfluß der Elektrotech-nik und des Mobilfunks in Bezug auf elektromagnetische Felder auf den Organismus untersucht, da sich diese Technik rasch ausbreitet. Hier verweisen wir auf weltweit anspruchvollste Risikoabschätzung im Rahmen des kalifornischen EMF-Programms (EMF=elektromagnetische Felder) sowie der Risikoabschätzung des Landes Salzburg,  die in der Salzurger Konferenz zu hochfrequenter Strahlung bereits im Jahr 2000 fest-stellte, daß zahlreiche Krankheiten darauf zurückzuführen sind.

Die neuen gepulsten Abstrahlungen gelten danach als Risiko. Als absolutes Risiko hat sich auch nachträglich der Aufenthalt und die Arbeit im Bereich von Radaranlagen bewie-sen. Richtfunk gilt als weiterer Risikobereich.Sowohl die Ablehner als auch die Befürworter dieser Technik streiten sich um schlüssige Beweise. So hat es Jahrzehnte durch Negieren und Unterdrücken von Nachweisen gedauert, bis die gehäuften Krebserkrankungen der  Beschäftigten an Radaranlagen (Bundeswehr, NVA) als durch hochfrequente elektromag-netische Abstrahlung, durch ebendiese Anlagen verursacht, anerkannt wurde.              

Auch wenn für die hoch- und niederfrequenten Felder, denen wir alle Tag und Nacht aus-gesetzt sind, bislang kein schlüssiger wissenschaftlicher Beweis für deren Unschäd- lichkeit erbracht worden ist, bedeutet dies noch längst keine Entwarnung: die Dosis in unserem täglichen Umfeld dürfte letztlich für jeden Einzelnen individuell entscheidend sein.   Weniger bedeutet hier in jedem Falle mehr.


NormengrundlageFeldstärke 
   V/m
Leistungsflußdichte 
    mW/m²
DIN VDE 0848 für berufliche Exposition
26.BImSchV / DIN VDE 0848 ab 2 GHz
26.BImSchV / DIN VDE 0848 E-Netz  
26.BImSchV / DIN VDE 0848 D-Netz
   194
     61
     58
     42
    100'000
      10'000
        9'000
        4'500


Normengrundlage                                             Magn.Flußdichte
         nT
Frequenz
     Hz       
26.BImSchV / DIN VDE 0848
TCO Computernorm (30cm Bildschirm-Abstand)
TCO Computernorm (50cm Bildschirm-Abstand)
      100'000
            200
              25
     50
5 Hz bs 2 kHz
2 Khz bis 400 kHz


Normengrundlage                                            Feldstärke 
   V/m
Magn.Flußdichte                  
      nT
DIN VDE 0848 für Implatatträger Kategorie 0
DIN VDE 0848 für Implatatträger Kategorie 1
Nebenstehende Werte sind Kurzzeiteffektiv- werte für Implatatträger
Kategorie 0 ~ störfest
Kategorie 1 ~ eingeschränkt störfest
     5000
     4100
         
         
          
     100.000
       65.000


Grenzwert in Deutschland
2,3 W/m²


Grenzwert in Deutschland
4,5 W/m²


Grenzwert in Deutschland
9 W/m²


Funkdienst                      Sendefrequenz                             Sendeleistung 
D-Netz
E-Netz
Eurosignal
900 MHz                                      10-50 Watt
1900 MHz                                    10 Watt
87 MHz                                        bis 2000 Watt 
DECT                            
D-Netz  
E-Netz
D-Netz Festeinbau
1900 MHz                                      0,25 Watt      
900 MHz                                       bis 2 Watt
1800 MHz                                     bis 1 Watt
900 MHz                                       bis 8 Watt

Wenn Sie mehr über Sendeanlagen, Handys, DECT-Geräte, WLAN, Bluetooth oder Ihr Gebäude und auftrende elektrische-elektromagnetische Felder und deren Sicherheitsabstände oder Auswirkungen wissen möchten: 

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Bitumenprodukte in Innenräumen werden als u.a.Feuchtigkeitssperren, Gussasphalt und als Kleber für Parkette verwendet. Sie werden als Mischungen aus Bitumen und Gesteinskörnchen oder neuerdings Polymeren als Bodenbeläge verbaut. Dadurch tritt eine dauerhafte Kontamination der Innenraumluft mit polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und Benzol auf. Über Hausstäube werden die Raumnutzenden diesen teilweise krebserregenden Stoffen ausgesetzt. Für die Bewertung und Sanierung solcher Bodenbeläge wurden deshalb bereits vor Jahren Empfehlungen herausgegeben (ARGE BAU 2000).  Dies ist in der Öffentlichkeit jedoch nahezu unbekannt.