M+M
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Das Unternehmen wurde zum 1. April 1982 unter den Namen
                               
                                           M+M ELEKTRONIK

als Personengesellschaft von Monika und Peter Michael Kohn gegründet. Gegenstand des Unternehmen war die Entwicklung und Herstellung von Datenübertragungsgeräten und Kartenlesern, speziell für die Pharmazie, Modem für PTTs sowie Frequenz-Umsetzer für das FTZ. Aber auch erste Netzvorschaltgeräte mit eingebautem Netzfilter für den beginnenden Computereinsatz in mittelständischen Unternehmen.

Dankbar erinnern wir an dieser Stelle an zwei unvergessene Freunde und Unterstützer aus der Apothekerschaft: Pharmazierat Paul Schaber (der Kärtchenpapst), Spitzholz-Apotheke in Sindelfingen und Apotheker Günter Freund, Hessen-Apotheke in Fernwald. Ihnen haben wir viel zu verdanken!

Einer der ersten Großabnehmer unserer entwickelten Netzfiltervorschaltgeräte war LOS in Mannheim, die damit ihre Apothekencomputer gegen Netzstörungen mit Erfolg absicherten.

Für eine Parallel-Modemreihe nach CCITT V20 erhielten wir 1983 die Zulassung der PTT in den Niederlanden sowie der Schweiz. OPG und PHARMATECHNIK waren hier unsere wichtigsten Modemkunden in Holland, AMIDRO und GALENICA entsprechend in der Schweiz.

Es folgten Entwicklungen in einphasigen und eindrähtigen Netzfiltern bis 60A sowie komplette Netzentstörgeräte einphasig, speziell zur Transientenunterdrückung in den Leistungsbereichen 15A und 30A, ergänzt durch magnetische Netzentstörgeräte mit Leistungen von 500VA bis 2000VA. Kundenspezifisch wurde eine "schwebende", d.h. potenzialfreie, Stromversorgung entwickelt und bei Leiterplattenherstellern eingesetzt.
Eine neue Generation von Störschutztransformatoren im Leistungsbereich von 500VA bis 5000VA rundete das Entwicklungs- und Fertigungsspektrum hier ab. Sie werden von uns bis heute als Problemlösungen eingesetzt.

Diese neuen Entstörprodukte wurden vom Markt rasch angenommen und zur Entstörung auch von Großcomputern sowie an Maschinensteuerungen eingesetzt (EGWA, OBI, Bad.Stahlwerke, Liebherr u.a.).

Da vor Ort immer mehr Messungen zur Störgrößenerfassung als Nachweis für den Kunden notwendig wurden, war die Einrichtung eines "MOBILEN STÖRMESSDIENSTES" die logische Folge. Er wurde zu Pauschaltarifen angeboten und gut angenommen. Er ist heute, mehr denn zuvor, eine tragende Unternehmenssäule.

Speziell für die Anforderungen höchstempfindlicher Kamerasysteme in der Mikroverfilmung wurde ein Netz-Entstörgerät entwickelt, mit der heute noch unglaublichen Regelgenauigkeit von 220V +/- 0,01% am Ausgang (Produktbezeichnung: Y-CHECK). Aufgrund seiner Regelgenauigkeit und Kurzschlußfestikeit wurde dieses M-M-Produkt auch beim Deutschen Hydrographischen Institut in Kiel mehrfach eingesetzt.

Da mit der Zeit höhere Leistungen in Entstörgeräten notwendig wurden, wurden elektronische Netzentstörkombinationen bis 10kVA hergestellt, die schließlich auch im dreiphasigen Bereich bis 100kVA durch unseren Partner SUPERIOR ELECTRIC (USA) zur Verfügung standen.
In Zusammenarbeit mit diesem erhielten wir 1985 die erste Serie einer eigenen Unterbrechungsfreien Stromversgungsanlage (USV) bereits in der bis dahin nicht üblichen Doppelwandlertechnologie zur Unterdrückung von Netzrückwirkungen und Verbraucherlasten, die wir erfolgreich in großen Stückzahlen unter unserer Markenbezeichnung  "UPSY" bei Problemen einsetzen konnten. Die Ausgangsleistungen lagen bei 400/800/1200/2000VA.

Die meisten der M+M-ENTSTÖRGERÄTE entstanden zwischen 1983 und 1997 logischerweise aus den Erkenntnissen des M+M-STÖRMESSDIENSTES  heraus.

Nicht nur Einzelfirmen haben diesen einmaligen M+M-STÖRMESSDIENST in Anspruch genommen, sondern vorausschauende Systemhäuser haben frühzeitig die Vorteile für ihre elektronischen Systeme erkannt und mit uns langjährige Verträge zu Pauschalen abgeschlossen. Zu diesen frühen Kunden gehörten u.a.: AMIDRO, ASYS, FISCHER, GALENICA, LOS, PHARMATECHNIK sowie Systemhäuser der Augenoptiker und des Maschinenbaus.

Im Jahr 1986 erfolgte die Umwandlung des Unternehmens von der Personen- in eine Kapitalgesellschaft unter der Firmierung

                                         M+M ELEKTRONIK KOHN GMBH
.

1989 wurde in Weil der Stadt ein Firmengebäude erworben, das ausreichend Platz für Mitarbeiter , Entwicklung und Fertigung bot. Die Verwaltung wurde 1992 wieder nach Heimsheim ausgelagert.

Da die Erfordernisse der Meßmöglichkeiten der physikalischen Störgrößen zunahm, wurden Meßschreiber, die so am Markt nicht erhältlich waren, für den Eigenbedarf entwickelt, um den mobilen M+M-STÖRMESSDIENST damit auszurüsten. Sie waren eichfähig, was eine der Besonderheiten dieser Entwicklung darstellte. Besonders aufwendig war die Entwicklung des ersten Meßschreibers mit Meßzange zur Erfassung und Dokumentaion von Oberwellen, die dadurch erstmals bis zur 15. nachgewiesen werden konnten.

In diese Zeit fallen auch die Entwicklung des ersten M+M-Rundsteuerfrequenz- Sperrkreises (für die BEWAG), einer Erdleiterdrossel 16A/20A als HF-Rückkoppelsperre sowie ESD-Erdleiterkabel mit eingebauter Personenschutzsicherung (galvanische Trennung).

In Zusammenarbeit mit den Kabelwerken Eupen entstanden patentierte Signalleitungen, Elastomer-ferritgemantelt (RG58/59, LiYCY bis 48x4x0,24mm², NYM bis 3x2,5mm², sowie eindrähtige Leitungen für den Fahrzeugbau und Erdleiter). Durch die Verbindung der Ferrite mit Elastomeren entstand eine streichfähige Abschirmung sowie Abschirmplatten.
Die hierbei verwendeten Ferrite haben die physikalische Eigenschaft, Hochfrequenzen zu absorbieren und in Wärme umzuwandeln. Diese speziellen  Kabel und Leitungen konnten dadurch auch in hochproblematischen Bereichen ohne zusätzliche Maßnahmen verwendet werden.

Zur Entstörung von SPS und Steuerungen in mit HF und Transienten belasteten Maschinenbereichen stellen wir bis heute eine ferritgemantelte Geräte-Anschlußleitung im Querschnitt 3x1,5mm² zur Verfügung, mit einem im Schukostecker eingebauten EMI- Filterelement. Ein echtes M+M-High-Tech-Produkt.

An heutige Unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen (USV) müssen wir als Entstör-Experten höchste technische Anforderungen stellen, ist die USV doch für unsere Kunden nicht nur eines der wichtigsten, sondern immer noch kostenintensiven Netzentstörgeräte. Sie müssen eine technisch breitbandige Störunterdrückung gewährleisten und eine galvanische Trennung von Ein- und Ausgang für bestimmte Netzformen ermöglichen. Denn was nützt eine USV, auch mit der Deklaration VFI-SS-111, in einem TN-C-Netz, wenn USV-bautechnisch der PEN-Leiter nur durchgeschleift ist? Oder ausgangsseitig mangelhaft gedämpfe Gleichrichterfrequenzen als Netzrückwirkungen auftreten? Hier haben wir im süddeutschen Hersteller AdPoS einen strategischen Partner an unserer Seite, der uns diese ganz speziellen USV-Anlagen liefert.
USV-Anlagen empfehlen wir unseren Kunden nur als echten Problemlöser mit einer nachgewiesenen Störfreiheit am Ausgang, in neuester Doppelwandlertechnologie, mit zusätzlicher galvanischer Trennung, in fester oder modular erweiterbarer Leistungsgröße, redundant, ein- und dreiphasig, bis 500kVA.

Seit 2009 sind wir Business Partner der IBM (PSC SüdWest). Unser strategisches Ziel ist "Big Green", die praktische Umsetzung eines bahnbrechenden Energieeffizienz-Systems, nicht nur für Rechenzentren. Wir sind Gründungsmitglied des AK Green-It + Energie- effizienz Baden-Württemberg (http://green-it-bw.de).

Wir haben 29 Jahre Meß- und Entstör-Erfahrung.
Wir sind EMV-Experten und wissen, worüber wir reden.
Wir sind sachverständig, neutral und unabhängig.